Von 1128 bis 2008

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Fakten

Projekt: Von 1128 bis 2008
Bauherr: Staatlicher Hofkeller
Ort: Würzburg
Baujahr: 2006-2008
Aufgaben: Bestands-, Struktur- und Bedarfsanalysen, Gesamtkonzeption, integriertes Kommunikationskonzept, didaktisches Konzept, Redaktion, Entwurf, Planung, Umsetzung und Bauleitung, Leistungsphasen Architektur 1-9, Innenarchitektur, Design und Möbeldesign, Lichtdesign
Fläche: 2050qm

Die spätbarocke Residenz Würzburg ist UNESCO Weltkulturerbe und beherbergt mit dem Staatlichen Hofkeller eines der ältesten Weingüter Deutschlands. Ziel war es 900 Jahre Verbundenheit mit dem Bistum Würzburg, das Weinanbaugebiet, das sich über mehr als 100 km und vier Gesteinsarten ausdehnt, den Wein und den Weinbau in Franken durch eine sinnliche und zugleich didaktische Darstellung im Raum zu inszenieren. Darüberhinaus wurden Keller und Vinothek durch Wegeführung und Blickbeziehungen wieder an die Touristenströme der Residenz angebunden und verstärkt in das Führungsprogramm der Residenz integriert.
Die Inszenierung der Geschichte, der Weine und des Kellers war mit der Verkostung, dem Verkauf und der Nutzung als Veranstaltungsraum zu vereinen. Die weitläufigen Gewölbekeller sind heute eindrucksvoller Rahmen für Weinproben, Lesungen und musikalische Festlichkeiten und dienen daneben auch dem Verkauf von Weinen, Weinaccessoires und Weinliteratur.

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Fakten 2

Im Rosenbachpalais wurden die Räume zur Bühne für den Wein und seine Herkunft. In einer szenischen Darstellung präsentieren vier Monolithen aus den Weinberg-Gesteinen der Anbaugebiete emotional die auf ihnen angebauten Weine. Die Gesteine des Terroirs sind Urgestein, Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper.

Über den Monolithen treten „Sonnenstrahlen“ aus Messingrohr aus der Decke. So wird die Entstehung des Weines sehr bildhaft dargestellt.

Die zentrale Theke übernimmt gleich mehrere Funktionen wie Beratung und Information, Verkauf (mit gekühltem Handlager), Empfang (mit Weiterleitung zur Degustation) und Telefonzentrale. Dies ermöglicht einen ökonomischen Betrieb und spart unnötige Wege für Mitarbeiter und Kunden. Der Verwaltungsbereich wird durch mit Weinornamentik bedruckte Glastrennwände abgetrennt.

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